ITC Chino: Ein Berliner Kindl

Januar 18th, 2010

Linotype veröffentlicht mit der ITC Chino die erste gemeinsame Arbeit der Berliner Designer Hannes von Döhren und Livius Dietzel. Diese hatten sich zum Ziel gesetzt, eine Schrift zu schaffen, die ihre Heimatstadt widerspiegelt und dabei gleichzeitig organisch anmutet.

»Wir wollten, dass man der Chino die Großstadt ansieht und sie den Leser trotzdem auf einer emotionalen Ebene anspricht«, erklärt Hannes von Döhren. »Wir haben daher gerade Striche mit weichen Kurven kombiniert, um Klarheit und Verspieltheit zu verbinden.«

Insgesamt umfasst die ITC Chino zwei Auszeichnungsschnitte und fünf Textschnitte, von denen auch jeweils eine Italic-Version existiert. Die Schriftfamilie ist im OpenType-Format mit automatischen Ligaturen, Kapitälchen und einem Ausbau für gängige mitteleuropäische und osteuropäische Sprachen erhältlich.

Auf der Microsite finden sich alle Schnitte, OpenType-Funktionen sowie Hintergrundinformationen zu den Designern und dem Gestaltungsprozess. Außerdem steht ein Font-Tester zur Verfügung, mit dem sich Schriftproben der ITC Chino stufenlos vergrößern lassen.

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Quellen:

ITC Chino
www.designerinaction.de

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Plakativ – Produktwerbung im Plakat

Januar 11th, 2010

Plakatwerbung von 1885 bis 1965 – die Warenwelt Europas steht im Mittelpunkt der Sonderausstellung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg.

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Mit rund 350 zum Teil großformatigen Plakaten bekannter Hersteller wie z.B. Maggi, Coca-Cola, Persil etc. hatte das kulturhistorische Museum im November »Plakativ! Produktwerbung im Plakat« eröffnet. In spannungsreicher Kulisse werden die Produktwelten des modernen Lebens vorgestellt. Neben dem Charme der historischen Reklame können auch unterschiedliche Werbestrategien neu entdeckt werden.

Die Ausstellung ist der Struktur eines Warenhauses nachgebildet und gliedert sich nach Produktgruppen geordnete Abteilungen. In jeder Abteilung vermitteln »Markenshops« einen Überblick über die jeweilige Produktpalette.

»Plakativ! Produktwerbung im Plakat« ist noch bis zum 11. April 2010 in Nürnberg zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband mit 576 Seiten und 400 Abbildungen. Preis im Museum: 38,- Euro (im Buchhandel ca. 49,80 Euro).

Quellen:

www.gnm.de
www.designerinaction.de

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Metamerie-Testchart von Cleverprinting

Dezember 31st, 2009

Um zu erkennen, ob die Lichtquellen am Arbeitsplatz einen Metamerie-Effekt verursachen könnten, stellt Cleverprinting in Zusammenarbeit mit JUST-Normlicht eine Metamerie-Testchart zur Verfügung.

Wenn man einen Proof oder einen Druck betrachtet, wirkt sich das Umgebungslicht auf die Farbwahrnehmung aus. Diese durch das Umgebungslicht verursachte Farbveränderung bezeichnet man als Metamerie-Effekt, der bei der Beurteilung von farbkritischen Motiven Probleme bereiten kann.

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Die Metamerie-Testchart soll hier Abhilfe schaffen und mit speziellen »metameren« Farben bei der Beurteilung von Lichtquellen in Bezug auf Farbabmusterung unterstützend zur Seite stehen.

Gegen einen mit 1,45 Euro frankierten DIN A4-Rückumschlag kann die Testchart bei der Braunschweiger Schulungsfirma Cleverprinting angefordert werden.

Quellen:
Cleverprinting: Metamerie-Testchart
www.designerinaction.de

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Adobe InDesign CS4 Conversion Guide

Dezember 18th, 2009

Adobe hat ein kleines Booklet im PDF-Format für Anwender herausgebracht, die bisher mit QuarkXPress arbeiteten und nun auch mit InDesign in Berührung kommen. Es kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Die Lektüre wurde für Nutzer von QuarkXPress 3, 4, 5 und 6 entwickelt, damit sich diese schnell und einfach in InDesign zurechtfinden.

Mit dabei sind einige Tipps, Shortcuts und Screenshots. Es werden auf Unterschiede in den Software-Programmen eingegangen, Begriffs-Definitionen erklärt und verschiedene Techniken erläutert.

Der »Adobe InDesign CS4 Conversion Guide« hat eine Dateigröße von ca. 6,6 MB und steht auf der intern. Website von Adobe im unteren Bereich der Seite (Highlights) zum Download bereit.

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Quellen:
Adobe: InDesign CS4
www.designerinaction.de

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Überarbeitete »Swift« von Linotype

Dezember 15th, 2009

In Zusammenarbeit mit Gerard Unger hat Linotype die Schriftfamilie »Swift« umfassend überarbeitet. Die »Neue Swift« nutzt OpenType-Features und eignet sich durch zusätzliche Zeichen nun auch zum Satz in weiteren mittel- und osteuropäischen Sprachen.

Die langen, zierlichen Flügel und kräftigen Rümpfe von Mauerseglern dienten dem Amsterdamer Schriftdesigner als Inspiration für seine erfolgreiche Schriftfamilie. Ursprünglich für die Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH entworfen, fand die Swift u.a. Eingang in die Zeitungsbranche. Um 1995 überarbeitete Unger seinen Entwurf und brachte die Swift 2.0 auf den Markt. Unter Verwendung von PostScript-Outlines erhielt sie eine von Grund auf neue Gestalt.

In Kooperation mit Unger schuf Linotype nun die neuen OpenType-Fonts auf der Grundlage der Swift 2.0. Anders als im PostScript-Format sind Kapitälchen und Mediävalziffern keine separaten Fonts mehr, sondern direkt im OpenType-Zeichensatz enthalten. Gleiches gilt für Ligaturen.

Daneben hat Linotype im Rahmen des Updates den zur Verfügung stehenden Zeichensatz ausgebaut und alle Schnitte um weitere neue Zeichen ergänzt. Texte können damit in zusätzlichen mittel- und osteuropäischen Sprachen gesetzt werden.

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Quellen:
Linotype
www.designerinaction.de

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