Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 hat die MAN Roland Druckmaschinen AG ihren Umsatz auf über 2 Mrd. Euro gesteigert und mit 118 Mio. Euro (2005: 65 Mio. Euro) das höchste operative Ergebnis der Unternehmensgeschichte erwirtschaftet. Dieses Plus hat der Druckmaschinenhersteller im ersten Jahr seiner Eigenständigkeit nach der Herauslösung aus dem MAN Konzern erzielt.
»Die substanzielle Wertsteigerung ist begründet in der guten Performance des Rollenbereichs sowie der Produktoffensive und dem nachhaltigen Kostenmanagement im Bogenbereich«, so Vorstandschef Gerd Finkbeiner. Die guten Unternehmenszahlen sind zum anderen der anziehenden (z. B. Deutschland) bzw. robusten (z. B. Asien) Konjunktur zu verdanken. Weltweit wachsen die wichtigsten Produkte der Druckindustrie. Zeitungen, Verpackungen, Zeitschriften und Werbeprodukte werden bis 2010 um 4% bis 5% zulegen.
Auf Basis eines guten Auftragsbestandes und der insgesamt positiven Weltwirtschaftslage geht MAN Roland für das Geschäftsjahr 2007 von einem moderaten Anstieg des Geschäftsvolumens bei sehr guter Ergebnisqualität aus. Der Ausbau des Geschäfts mit Dienstleistungen, Ersatzteilen und Verbrauchsmaterial (Printservices, Printnet, Printcom und Printconsult), die Expansion in Wachstumsmärkte, eine Ergänzung des Produktprogramms für Bogen- und Rollenmaschinen sowie die Umsetzung des Unternehmens-Wertsteigerungsprogramms RACE seien die Eckpfeiler der strategischen Ausrichtung von MAN Roland.
Quelle: man-roland.de
Im Jahr 2006 haben die Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft 10 Prozent mehr Auszubildende eingestellt als ein Jahr zuvor. Dies gab der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) in Wiesbaden bekannt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge stieg um 609 auf 6.640. Damit hält die Branche die Ausbildungsquote von nahezu 9 Prozent.
In dem Beruf Mediengestalter fanden im vergangenen Jahr 9,3 Prozent mehr Jugendliche einen Ausbildungsplatz als 2005. Drucker verzeichneten im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 5,4 und Buchbinder von 9,6 Prozent. Ein noch größeres Plus gab es für Siebdrucker und Verpackungsmittelmechaniker, bei denen die Ausbildungsplätze im Vorjahresvergleich sogar um 24,4 und 27,4 Prozent stiegen.
Da die Jahre 2005 und 2004 relativ schwache Ausbildungsjahre waren, stieg die gesamte Zahl der Ausbildungsverhältnisse im Jahr 2006 nur um 2,3 Prozent.
Quelle: bvdm-online.de
Die Verlage haben im 1. Quartal 2007 rund zwei Prozent weniger Publikumszeitschriften verkauft als im Vorjahreszeitraum. Einen stärkeren Rückgang gab es diesmal vor allem bei den Jugendzeitschriften, die im Vorjahr nach dem Erfolg von neuen Starformationen wie Tokio Hotel und der Gründung neuer Titel und Formate noch einen außergewöhnlich starken Zuwachs im Verkauf verbuchen konnten und diesmal um 22,5 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum liegen.
Dennoch gibt es in einigen Segmenten weiterhin positive Wachstumsimpulse: So legten die aktuellen Zeitschriften um 130 528 verkaufte Exemplare zu, das entspricht einem Zuwachs von 1,7 Prozent. Überdurchschnittliche Zuwächse gab es hier beispielsweise für Neon (+17,6 Prozent) und Intouch (+16,8 Prozent). Meistverkaufter Titel dieser Gattung bleibt der Spiegel mit durchschnittlich 1 050 397 verkauften Exemplaren (-0,5 Prozent) vor Stern (1 009 437 Exemplare/-0,9 Prozent) und Focus (723.004 Exemplare /-1,6 Prozent).
Verstetigt hat sich die positive Entwicklung im Markt der Wissensmagazine: Mit 6,9 Prozent fiel hier der Zuwachs deutlich stärker aus als in den anderen Segmenten. Auch die Wirtschaftspresse konnte ihren positiven Kurs halten und verkaufte knapp 50 000 Exemplare mehr als im Vorjahresquartal – ein Zuwachs von 1,1 Prozent. Das teilte der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger auf Basis der von den Verlagen an die IVW gemeldeten Auflagen mit.
Mit einem RSS-Feed – oder auch „Newsfeed“ – können Sie die Inhalte unseres Blogs „abonnieren“. So erfahren Sie immer direkt von neuen Blog-Einträgen, auch wenn Sie die Seite gerade nicht im Auge haben.
Mithilfe eines RSS-Feeds erscheinen die Überschriften neuer Einträge automatisch auf Ihrem Computer, sobald Sie ins Internet gehen. Auf diese Überschriften klicken Sie wie auf einen Link und gelangen direkt zu dem entsprechenden Eintrag in unserem Blog.
Version 6 der Preflight-Software Flightcheck Professional unterstützt jetzt sowohl Quark XPress 7 als auch InDesign CS3-Dateien. Eine neue Schnittstelle für PDF-Dateien soll für mehr Bedienerfreundlichkeit beim Anwender sorgen. Anpassbare Regeln ermöglichen sowohl das Überprüfen von PDF-Dokumenten als auch von Dokumenten anderer Applikationen. Mittlerweile versteht sich Flightcheck zudem mit Schriftverwaltung von Drittherstellern, beispielsweise mit Extensis Suitcase Fusion. Flightcheck lässt sich als Plug-in und als Standalone-Applikation einsetzen. Das Programm kostet 499 Euro.
Quelle: www.markzware.de