Kaum eine Schrift hat so schnell den Klassiker-Status wie die Frutiger erreicht: Erst 1975 ist die Linear-Antiqua-Schrift von Adrian Frutiger entworfen worden. Linotype veröffentlichte zum 80. Geburtstag des Schriftgestalters die Version mit Serifen. Linotypes Designer Akira Kobayashi entwickelte mit Unterstützung von Frutiger 20 Schnitte der Frutiger Serif, wobei jede Schrift von Light bis Condensed auch als kursiver Schnitt vorliegt. Ein einzelner Schnitt kostet rund 70 Euro. Neben kleineren Paketen bietet Linotype auch die komplette Schriftfamilie für 1230 Euro an.
Quelle: www.linotype.de
Bei Grafikdaten unterscheidet man grundsätzlich zwischen Pixel- und Vektorgrafiken.
Was sind Pixeldaten?
Bei Pixelbildern, wie z.B. JPEG- und Tiff-Dateien wird die Datei durch einzelne Bildpunkte (Pixel = ein Kunstwort aus „picture“ und „elements“) aufgebaut. Jeder Bildpunkt hat hier eine bestimmte Farbe und Helligkeit. Durch die Anreihung der einzelnen Pixel entsteht dann das Bild. Diese Rasterung der Grafik kennt man z.B. bei Bildern in Tageszeitungen, bei denen man die einzelnen Bildpunkte bei genauerem Betrachten deutlich sehen kann. Eine Skalierung (Vergrößerung) ist hier leider immer mit einem Qualitätsverlust verbunden, da hierdurch die notwendige Auflösung von 300 dpi verringert wird.
Was sind Vektordaten?
Vektordaten werden nicht wie Pixeldaten durch einzelne Bildpunkte aufgebaut sondern durch mathematische „Formen“ den sog. Vektoren (Pfade/Kurven) definiert. Man erstellt Vektordaten in speziellen Programmen wie z.B. Adobe Illustrator, Corel Draw, Freehand …
Der Vorteil gegenüber den Pixelbildern ist der geringe Speicherbedarf sowie eine stufenlose Skalierung, weil auflösungsunabhängig, da nur die mathematischen Eigenschaften gespeichert werden.
Zur Vermeidung von Schriftproblemen können auch Schriften in Vektoren (Pfade/Kurven) umgewandelt werden, da sonst die Schriftart auf dem System des verarbeitenden Betriebes vorhanden sein muss. Zu beachten ist, dass vektorisierte Schriftinhalte nicht mehr nachbearbeitet werden können!
Quark hat XPress 8 angekündigt. Quark XPress 8 soll Anwendern dank einer neuen, modernen und intuitiven Benutzeroberfläche beste Design-Möglichkeiten liefern.
Quark Xpress 8 baut auf den neuen Funktionen der Version 7 auf und soll Designprofis mit einer neuen, modernen und intuitiven Benutzeroberfläche, eingebauten Autorenwerkzeugen für Web und Flash, designorientierten Typografiefunktionen und Möglichkeiten für das globale Publizieren neue Werkzeuge für ihre Kreativität bieten. Die verbesserte, neue und intuitive Benutzeroberfläche soll mehr Design mit weniger Klicks ermöglichen.
Werkzeuge für Bildinhalte:
Bilder sollen sich in Echtzeit mit der Maus anfassen, drehen und skalieren lassen – ganz ohne Werkzeugwechsel und ohne Eingabe von Zahlen.
Objekt-Werkzeuge und Werkzeuge für Textinhalte:
Effizientes Arbeiten soll auch bei Rotationen und bei der Verwaltung mehrerer Objekte möglich sein, da laut Quark nicht ständig zwischen den Werkzeugen hin und her gewechselt werden muss.
Neues Bézier-Stift-Werkzeug:
Vektorgrafiken sollen sich in Quark Xpress 8 direkt mit dem neu überarbeiteten Bézier-Stift-Werkzeug zeichnen lassen.
Verbesserungen des Arbeitsbereichs:
Neue Schaltflächen für sofortigen Zugriff auf Musterseiten und den Export in Formate wie PDF, EPS, SWF und HTML. Dazu kommen neue Schaltflächen für Mehrfachansichten, erweiterte Kontextmenüs und individuell anpassbare Montageflächen.
Maßpalette:
Erweiterte Palette für den Zugriff auf weitere Funktionen mit neuen anklickbaren Steuerelementen für die unmittelbare Bearbeitung von Schlagschatten.
Drag&Drop:
Texte und Bilder sollen sich direkt vom Desktop, aus Adobe Bridge, iPhoto oder einem anderen Programm, das Drag & Drop unterstützt, in das Layout oder auch Inhalte aus Quark Xpress zur direkten Bearbeitung in Photoshop, Illustrator, Microsoft Word oder andere Programme ziehen lassen.
Wer vom 29. Mai bis 1. August 2008 Quark Xpress 7 oder ein Upgrade auf Quark Xpress 7 zum regulären Preis erwirbt, erhält ein kostenloses Upgrade auf Quark Xpress 8. Dieses kostenlose Upgrade können rückwirkend auch alle diejenigen erhalten, die vom 1. bis 29. Mai 2008 Quark Xpress 7 oder ein Upgrade auf Quark Xpress 7 gekauft haben.
Adobe legte die Zahlen für das erste Quartal 2008 vor: Dank der Creative Suite 3 und Acrobat hat Adobe den Umsatz um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 890 Millionen Dollar steigern können, der Gewinn verdoppelte sich mit 275 Millionen US-Dollar sogar. Der Nettogewinn steigerte sich von 144 Millionen auf knapp über 219 Millionen Dollar. Adobe selbst hatte eine eine bescheidenere Prognose abgegeben und zeigte sich erneut bescheiden: Der Hersteller erwartet für 2008 weiterhin ein Umsatzwachstum von 13 Prozent. Der Aktienkurs kletterte im nachbörslichen Handel um rund sieben Prozent.
Der Onlinedienst “Photopatrol” bietet die Möglichkeit, der unerlaubten Verwendung von Bildern im Internet entgegen zu treten. Ermöglicht wird dies durch ein unsichtbares und nicht ohne erhebliche Qualitätsverluste entfernbares Wasserzeichen. Diese Signatur wird mehrfach in beliebige Grafikdateien der Formate JPEG, Tiff oder Bitmap eingebettet. Diese Signatur führt über eine von Photopatrol vorgehaltene Datenbank zu den Daten des Urheberrechtsinhabers, der sich selbst dort eingetragen hat und seine Bilder online signieren lässt. In einem zweiten Schritt kann Photopatrol auch schnell, einfach und kostenfrei die Inhaber von Bildrechten ermitteln. Das geschieht auf dem Webportal www.copyrightinfo.eu. Hier werden anhand der Wasserzeichen den Bildern wieder die Daten der Rechteinhaber zugeordnet. Das ermöglicht natürlich auch das Auffinden der Rechteinhaber, wenn man die Bilder oder Bildrechte erwerben will.
Natürlich kann man mit Photopatrol (sogar automatisiert) nach unautorisiertem Bildmaterial im Web fahnden lassen. Das Unternehmen betreibt einen eigenen Webcrawler, der im Auftrag von Rechteinhabern das Internet regelmäßig durchforstet und den Inhabern die Fundorte ihrer Bilddateien meldet. Der Dienst kostet für 400 Bilder im Jahr 125 Euro, ein erweitertes Agency-Angebot für 2500 Bilder kommt auf 500 Euro.
Entwickelt wurde die Wasserzeichentechnologie am Fraunhofer-Institut SIT in Darmstadt.
Neben der Information zum Urheber eines Bildes lässt sich auch die Bildagentur und eine eindeutige Bildkennung einbetten. Die Wasserzeichen sind nicht zu erkennen, aber so robust, dass sie sich nur schwer aus dem Bild entfernen lassen. Auch nach Größenveränderungen, erneutem Komprimieren der Bilder oder anderen Bildbearbeitungen bleibt die Wasserzeichenmarkierung angeblich intakt.
Quelle:
www.heise.de