Das optimale Druck-PDF

Juli 11th, 2013

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Das PDF-Format (Portable Document Format, deutsch: transportables Dokumentenformat) ist ein Dateiformat das 1993 von der Firma Acrobat veröffentlicht und entwickelt wurde.
Ziel der Firma Acrobat war es, ein elektronisches Dateiformat zu schaffen, dass unabhängig vom Anwendungsprogramm des Nutzers auf jedem anderen Gerät unverändert und original angezeigt werden kann. Der Empfänger des Dokuments soll dieses immer in der Form betrachten können, in der es der Autor entworfen hat.

Zudem ist es möglich, die Bedienung des Dokumentes zu vereinfachen, indem sich zusätzliche Elemente einbauen lassen. Dazu gehören anklickbare Inhaltsverzeichnisse und Textfelder.·

Das PDF-Format ist mittlerweile weit verbreitet und nahezu alle Dateitypen lassen sich in ein PDF konvertieren. Somit ist es auch möglich, aus allen gängigen Bildbearbeitungsprogrammen die Datei gleich in ein druckfähiges PDF abzuspeichern.

Damit bei den DRUCKHELDEN ein optimaler Druck stattfinden kann, sollten folgende heldenhaften Tipps beachtet werden:

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Anschnitt

… oder: wie Sie weiße Seitenränder vermeiden.

Grafiken, die randgleich abschließen sollen (z. B. Hintergrundfarben), benötigen einen sogenannten Anschnitt. Dieser Anschnitt verhindert, dass weiße Linien (sogenannte Blitzer) am Rand Ihres Printmediums erscheinen. Bitte legen Sie deshalb randlose Grafiken mit Anschnitt an, berechnen Sie einfach 3 mm am Außenrand Ihres Dokumentes hinzu, dieser Bereich wird von unserer Schneidemaschine passend abgeschnitten. Anschnitt ist Aufgrund von produktionstechnischen Gründen bei SD-Sätzen leider nicht möglich. Bitte beachten Sie auch die Hilfegrafik der jeweiligen Produkte.

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Schriftabstände

… oder: wer Abstand hält, fährt besser!
Viele Kunden lieben es, Texte nah an den Seitenrand zu platzieren. Heldentipp: halten Sie Abstand! Mindestens 3 mm vom Seitenrand des endgültigen Formats (siehe Hinweisfenster Format im oberen Bereich der Produktseiten) und Sie vermeiden unschöne Layouts.

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CMYK

… oder: wie Farben auch im Druck prächtig wirken.
Die Helden drucken alles für Sie, nur kein RGB. Es gilt grundsätzlich, zwei Farbmethoden zu unterscheiden: RGB beschreibt alle Farben, die sich aus den Farbtönen Rot, Grün und Blau zusammensetzen – Ihr Monitor beispielsweise arbeitet nach diesem Prinzip. Druckmaschinen hingegen arbeiten mit den Farben CMYK – Cyan, Magenta, Yellow und Black. Und deshalb sollten auch sämtliche Grafiken in Ihrem Layout nach diesen Farbmodellen angelegt sein. In den meisten Programmen lässt sich dies ganz einfach einstellen.

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Sonderfarben

… oder: wie Farben Produkte besonders machen.
Damit Ihre Sonderfarbe aus Ihrem Druckprodukt etwas Besonderes macht, müssen alle Sonderfarben als solche angelegt werden. Sonderfarben sind beispielsweise „HKS 14“ und „Pantone 201 C“. Alternativ können Sonderfarben als Magenta, Cyan oder Yellow angelegt werden. Unsere Druckvorstufe ersetzt diese durch Ihre mitgeteilte Sonderfarbe.

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Auflösung

… oder: Scharfes kommt besser an.
Gestochen scharfe Bilder erreichen Sie nur, wenn Sie Ihre Grafiken mit einer Auflösung von 300 dpi anlegen. Digitale Plakate können aufgrund des Druckverfahrens mit 150 dpi angelegt werden. dpi beschreibt die Anzahl der Punkte pro Inch, je höher die Punktzahl, desto besser die Auflösung.

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Maximale Qualität

… oder: wenig komprimiert druckt besser!
PDF oder JPEG-Dateien betrachten Sie vor Versand an die Helden bitte bei 100 % Skalierung. Sollte Ihnen die Qualität nicht zusagen, versuchen Sie, die Komprimierung so schwach wie möglich zu halten. Ihre Datei wird – gemessen am Datenvolumen – dadurch etwas größer, die Qualität jedoch deutlich besser.

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Schriften in Pfade konvertieren

… oder: wir lieben es kurvenreich.
Wandeln Sie, insbesondere bei offenen Dateien, alle Schriften in Kurven um.

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Haben Sie diesbezüglich noch fragen? Wir helfen Ihnen auch gerne telefonisch unter der 09771 / 688633  oder per Mail, an info@druckhelden.de
Sie erreichen uns Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr.

Wir freuen uns auf Sie!

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Quelle:

www.adobe.com

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Schmuck- bzw. Sonderfarbe

August 8th, 2011

Schmuckfarben (HKS oder Pantone) sind standardisierte Farben, die nicht erst beim Druck, sondern direkt von den Farbherstellern gemischt werden. Diese Farben sind für die unterschiedlichsten Papierarten ausgelegt, z. B. HKS K für matt oder glänzend gestrichene Papiere oder HKS N für Naturpapiere. Dadurch können, außer durch unterschiedliche Farbtöne des Papiers, kaum Farbschwankungen auftreten und in vielen Fällen Druckkosten gespart werden. Zur Kontrolle verwendet der Drucker entsprechende HKS- oder Pantone- Farbfächer des Herstellers. Mithilfe dieser Fächer fällt auch die Farbwahl beim Erstellen der Daten leichter.

So verwenden Sie Schmuck- bzw. Sonderfarben richtig

Wenn Sie in einem Dokument Schmuckfarben verwenden, achten Sie darauf, dass nur diese ausgesuchten Farben in den Grafiken und Texten verwendet werden.

Unterstützt Ihr Programm keine Schmuckfarben, so können Sie diese auch in reinem Cyan, Magenta, Gelb oder Schwarz anlegen.

Eine Kombination aus Schmuckfarbe(n) und den CMYK-Farben ist auch denkbar, wenn die Drucksache z. B. ganz normal in den vier Farben plus etwa Gold gedruckt werden soll – 5/5-farbig Euroskala+Gold/Euroskala+Gold.

CMYK-Farbdaten als Schmuck- bzw. Sonderfarben ausgeben

Druckplatten kann man vereinfacht mit einem Stempel vergleichen: Je nach dem in welches „Farbkissen“ der Stempel gedrückt wird , wird das Motiv auch in dieser Farbe abgedruckt.

Möchte man z. B. ein Logo drucken, das aus einem speziellen HKS-Rot und -Blau besteht, hat dieses aber nur in einem Programm vorliegen, welches keine Sonder- bzw. Schmuckfarben unterstützt, legt man das Rot etwa in reinem Magenta und das Blau mit einem reinen Cyan an. Eine dritte Farbe, wie z. B. Schwarz für weitere Objekte oder Text, darf jetzt allerdings weder Magenta noch Cyan enthalten,  muss also nur in der Schlussfarbe K angelegt werden.

Das Farbwerk der Druckmaschine mit dem HKS-Rot wird nun mit der Magenta-Platte bestückt und das HKS-Blau-Farbwerk mit der Platte des Cyan-Auszugs. Der Druck kann beginnen.

RGB-Farbdaten als Schmuck- bzw. Sonderfarben ausgeben:

Da RGB-Farben nicht druckbar sind, müssen diese zuerst in den CMYK-Farbraum konvertiert werden. Oft erhält man hier allerdings keine reinen Farbauszüge und die Daten müssen noch nachbearbeitet werden. Dies gestaltet sich unter Umständen recht schwierig, da vielmals die entsprechenden Programme mit den dazugehörigen Werkzeugen zur Farbkonvertierung bzw. korrekten Einfärbung fehlen. Hier können Ihnen die DRUCKHELDEN mit Ihrem Vorstufeteam helfen.

Schmuck- bzw. Sonderfarben im Vierfarb-Modus (CMYK) drucken:

Aus Kosten- oder Produktionsgründen kann es sinnvoll sein eine Sonderfarbe in CMYK-Modus zu drucken. Hierbei wird aus den vier lasierenden Grundfarben die Sonderfarbe durch entsprechendes übereinander Drucken gemischt. Es kann allerdings nur eine Annäherung der gewünschten Sonderfarbe erzielt werden. Je nach Farbe unterscheidet man hier zwischen guter , wenig guter und schlechter Annäherung. Mehr dazu erfahren Sie auch unter CMYK-Werte von HKS-Farben oder fragen Sie doch einfach im DRUCKHELDEN-Support nach.

CMYK-Werte von HKS-Farben

Februar 1st, 2011

Die Tabelle auf www.print-assistant.de gibt eine mögliche CMYK-Näherung von HKS-Sonderfarben
für die Medien Naturpapier (HKS N) und Kunstdruckpapier (HKS K) wieder. Die Spalte neben den CMYK-Werten
zeigt die Wiedergabequalität der Vierfarbseparation auf dem entsprechenden Medium an.

Klicken Sie hier um die Tabelle zu sehen.

Quelle:
www.print-assistant.de

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Der richtige Farbmodus

November 2nd, 2010

Ihre Druckdaten sollten uns in der Regel im CMYK-Farbmodus vorliegen, um ein optimales Druckergebnis zu erzielen. Ausgenommen sind Druckprodukte, bei denen Sonderfarben wie HKS oder Pantone verwendet werden.
Was Sie vermeiden sollten, ist eine Anlieferung von RGB-Daten. Das RGB-Farbsystem arbeitet mit sogenannten Lichtfarben (Rot, Grün und Blau), welche bei den Bildröhren von Monitoren und Fernsehern verwendet werden.
Da auf einem bedruckten Papier keine Lichtquellen, wie bei Monitoren, vorhanden sind, wird beim Vierfarbendruck das CMYK-Farbsystem benutzt. Hier entstehen die unterschiedlichen Farben nicht durch das Aussenden von Licht, sondern durch die Remission von Licht. Daher können diese Farben auch nur auf weißem Papier optimal wiedergegeben werden.
Ein Druck in RGB ist grundsätzlich nicht möglich – alle Farben müssen vorab in das CMYK-Farbsystem konvertiert werden. Da es dabei teilweise zu erheblichen Farbänderungen kommen kann, sollten Sie Ihre Daten vorab bereits in CMYK anliefern, um Überraschungen zu vermeiden.